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Coronavirus / Covid-19: Weltweite Reisewarnung

Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland

Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, © Auswärtiges Amts

14.05.2020 - Artikel

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantäne­maßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.

Weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Dies gilt bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020.

Noch im Ausland befindliche Touristen sollten zurückreisen, solange es noch Reisemöglichkeiten gibt.

Zu den eingeführten vorübergehenden Grenzkontrollen an den Binnengrenzen und den Reisebeschränkungen im außereuropäischen Luftverkehr  informiert das Bundesinnenministerium auf seiner Internetseite.

Einige Länder haben Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen. Hiervon sind teilweise auch Reisende aus Deutschland betroffen. Reisende sollten sich daher vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Reiselandes in Deutschland informieren.

Reisende sollten auch die Reise- und Sicherheitshinweise konsultieren.

Wortlaut der Reisewarnung

Wie geht es weiter?

Die Entwicklungen in der Corona-Epidemie unterscheiden stark sich von Land zu Land. Eine Aufhebung der Reisewarnung könnte daher zunächst für einige Länder oder Regionen erfolgen.

Für Europa wird es sicher früher möglich sein, die Reisewarnung aufzuheben als für andere Reiseziele – vorausgesetzt, dass sich der jetzige positive Trend in vielen Ländern verstetigt. – Außenminister Maas

Die Kommission hat am 13. Mai Vorschläge für mögliche Lockerungen gemacht. Auf dieser Grundlage sucht Deutschland die Abstimmung mit europäischen Partnern.

Was passiert bei Quarantänemaßnahmen im Ausland?

Wenn eine Infektion festgestellt wird, entscheiden die Behörden des jeweiligen Landes, welche Maßnahmen ergriffen werden. Die Behörden können dabei wie auch in Deutschland Quarantänemaßnahmen anordnen. Diese gelten auch für Reisende und müssen befolgt werden.

Die Art und Größenordnung der Maßnahmen richtet sich dabei an den jeweiligen Umständen und Entwicklung im Einzelfall aus. Reisende sollten daher die Reise- und Sicherheitshinweise beachten und sich auch während ihres Aufenthaltes im Ausland informiert halten - zum Beispiel über die Sicher Reisen-App oder über die Newsletter auf dieser Webseite.

Gesundheitliche Prävention und Behandlung

Auch im Ausland sollten Reisende die Präventionsmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, die Nies- und Hustenetikette beachten. Empfehlungen, um eine mögliche Infektion zu vermeiden finden Reisende unter anderem in dem Merkblatt zum Coronavirus, beim Robert Koch-Institut oder der Weltgesundheitsorganisation sowie unter www.infektionsschutz.de.

Sollten Reisende Erkrankungssymptome habe, sollten Sie auch im Ausland telefonisch einen Arzt oder medizinische Einrichtung kontaktieren. Hierbei können unter anderem auch Reisebegleiter, das Reiseunternehmen oder das Hotel behilflich sein.

Was gilt für Einreisen nach Deutschland?

Deutschland hat am 17. März weitreichende Reisebeschränkungen im internationalen Luft- und Seeverkehr angeordnet. Dies betrifft den internationalen Luft- und Seeverkehr bei Reiseverbindungen, die Ihren Ausgangspunkt außerhalb der Europäischen Union haben. Deutsche Staatsangehörige sind von dieser Regelung nicht betroffen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Bundesinnenministeriums verfügbar. Diese Maßnahmen wurden am 15. April verlängert.

Am 15. März hat Deutschland vorübergehende Grenzkontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark eingeführt. Einreisen sind hier für Deutsche, Personen mit Aufenthaltstitel für Deutschland, Berufspendler und für den Warenverkehr grundsätzlich möglich. Einzelheiten finden Sie hierzu auf der Internetseite der Bundespolizei. Die Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich wurden am 13. Mai verlängert.

Einzelheiten zu den Verlängerungen der Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen finden Sie auf der Webseite des Bundesinnenministeriums.

Bei einer Einreise aus dem Ausland kann - abhängig von den Regelungen des jeweiligen Bundeslandes - eine Quarantäne erforderlich sein.

Abhängig von der Risikoeinschätzung für Deutschland werden fortlaufend weitere mögliche Maßnahmen gemeinsam geprüft. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums und in mehreren Sprachen auch auf der Seite des Robert Koch-Instituts.

Wann kann eine Pauschalreise kostenfrei storniert werden?

Gemäß den gesetzlichen Regelungen können Kunden eine Pauschalreise kostenfrei stornieren, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Zielort erheblich beeinträchtigen.

Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist dafür ein mögliches Indiz, aber nicht zwingend notwendig. Auch ohne Reisewarnung können die Voraussetzungen für eine kostenfreie Stornierung gegeben sein.

Wer eine Reise nicht antreten möchte, sollte sein Reisebüro bzw. seinen Reiseveranstalter kontaktieren. Neben Alternativen wie Umbuchungen lässt sich so auch die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung auf Kulanzbasis besprechen.

Ausführliche Informationen zu Reiserücktritten finden Sie hier.

Was bedeutet der internationale Gesundheitsnotstand?

Die WHO hat am 30. Januar einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Das ist möglich, wenn verschiedene Kriterien erfüllt sind: es muss ein außergewöhnliches Ereignis vorliegen, das ernsthaft, plötzlich, ungewöhnlich oder unerwartet ist. Es muss die Gesundheit von Menschen auch über die Grenzen des betroffenen Staates gefährden und eine prompte internationale Reaktion erfordern können.

Seit dem 11. März bezeichnet die WHO den Ausbruch des Virus als „Pandemie“. Begründet wird dies zum einen mit der Geschwindigkeit und dem Ausmaß der Ausbreitung des Virus, zum anderen mit der Sorge, dass viele Staaten auf die Bedrohung durch das Virus nicht mit der politischen Verantwortung reagierten, die notwendig sei, um den Ausbruch unter Kontrolle zu bekommen. Die WHO ruft alle Staaten auf, ihre Maßnahmen aktiver Eingrenzung (containment) und Eindämmung (mitigation) zu intensivieren.

Einzelheiten zur Bedeutung der WHO bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Covid-19 finden Sie hier.

Wie ist Deutschland auf Fälle von Erkrankungen im Inland vorbereitet?

Zu den auf deutscher Seite ergriffenen Maßnahmen informiert das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite.

Wo finde ich weitere Informationen?

Häufige Fragen zur weltweiten Reisewarnung und Rückholaktion

www.zusammengegencorona.de

Reise- und Sicherheitshinweise

Merkblatt zum Coronavirus

Übersicht über die Informationsangebote der Bundesregierung

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Informationen des Bundesinnenministeriums

www.infektionsschutz.de

Robert Koch-Institut

Weltgesundheitsorganisation

Deutsche Botschaften und Konsulate im Ausland

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